Hüttenzauber - Ein Film von Clemens Pichler
GITTE REPPIN · PATRICK GÜLDENBERG · ALEXANDRA SCHALAUDEK · LAVINIA WILSON · CHRISTOPH LUSER
titel: hüttenzauber   ·   int. titel: easy cottage   ·   laufzeit: ca. 70 minuten
Regie: Clemens Pichler
Fünf junge und neureiche Bonvivants fahren gemeinsam auf eine abgelegenen Berghütte. Während sie dort tagelang
verweilen und ihnen die Zeit zu lang und die Hütte zu klein wird, werden sie von ihren boshaften Macht- und Rollenspielcheneingeholt, die vor lauter Überdruss in kollektive Mordlust umschlagen...


Es ist Sommer und die alten Schulfreunde Julius, Camille, Romy und Sophia beschließen endlich mal wieder seit langem
gemeinsam in den Urlaub zu fahren. Dabei könnte alles wahrscheinlich so wunderbar einfach laufen, wäre ihnen nicht
Camilles kleine Cousine Yvonne aufgedrückt worden, die die familiale Loyalität schnell an ihre Grenzen stoßen lässt.
HÜTTENZAUBER ist die Geschichte der mysteriösen, wortlosen Yvonne und einer Gruppe von vier jungen Snobs, die
im Versuch das Schweigen der Fremden zu brechen, fast selbst zerbricht.
Von dem Moment an, wo die Gruppe an ihrem abgelegenen Feriendomizil in den Bergen angekommen ist, scheint heimlich
eine fremde Macht überhand zu nehmen und die Gruppe mehr und mehr auseinander zu treiben. Die Hütte wird
ihnen nach einer Weile einfach zu klein und die Zeit zu lang. Chaos breitet sich aus, als sich ausgerechnet ihr „Anführer“
Julius sich scheinbar in Yvonne verliebt und damit das gesamte Gefüge ihrer Freundschaft mit einem Schlag zunichte
macht. Alte Verletzungen und Eifersüchteleien treten immer offener zu Tage, bis schließlich bald keiner mehr weiß, wem
er überhaupt noch über den Weg trauen kann.
Als nach und nach klar wird, dass die anfängliche Außenseiterin alle anderen in Außenseiter verwandelt, schlägt die
Stimmung plötzlich um. Auf dem Weg zurück zum alten Selbstbewusstsein ihrer Freundschaft, beschließen sie mit vereinten
Kräften, das Schicksal der letzten Tage rückgängig zu machen und den Ursprung allen Übels kurz und schmerzlos zu beseitigen.
 

Hüttenzauber
 


 

 
 
Christoph Luser Christoph Luser
(Julius)

war nach seiner Schauspielausbildung in Graz bisher vor allem im Theaterbereich tätig. Für seine überzeugenden Leistungen als Nachwuchsschauspieler erhielt er 2001 den Preis der Theater Heute. Seit 2002 ist Christoph Luser als festes Mitglied des Ensembles an den Münchner Kammerspielen beschäftigt. Im Kino war er zuletzt in Doris Dörries neuem Film „Der Fischer und seine Frau“, sowie wie in Achim von Borries „Was nützt die Liebe in Gedanken“ zu sehen.


 
Lavinia Wilson Lavinia Wilson
(Romy)

steht schon seit jungen Jahren als Schauspielerin vor der Kamera und hat bereits in zahlreichen Kino- und TV-Produktionen mitgewirkt. In der Hauptrolle des gleichnamigen Films „Julietta“ debütierte sie im Jahr 2000 erstmals im Kino. Seitdem ist sie derzeit einer der gefragtesten Jungschauspielerinnen Deutschlands und gewann mit ihrer beeindruckenden Darbietung in „Schussangst“ 2002 den Rising Movie Talent Award sowie weitere Auszeichnungen auf dem Filmfestival von San Sébastian.

Gitte Reppin Gitte Reppin
(Yvonne)

hat dieses Jahr ihre Schauspielausbildung
an der Münchner Falckenbergschule abgeschlossen und ist nun am Berliner Ensemble engagiert. Während ihres Studiums war sie immer wieder in Inszenierungen der Münchner Kammerspiele zu sehen und konnte in mehreren Kurzfilmen der HFF München bereits erste Kameraerfahrungen sammeln.


 
 
 
Alexandra Schalaudek Alexandra Schalaudek
(Sophia)

wurde zunächst vor allem durch ihre Rolle im ZDF-Dauerbrenner „Verbotene Liebe“ bekannt und schaffte nach weiteren Fernsehauftritten später ihren Sprung auch auf die Kinoleinwand. In „Lammbock“ von Christian Zübert bewies sie 2001 das erste Mal Talent für große Bilder, als nächstes folgte eine Rolle in Robert Schwenkes Kino-Thriller „Tattoo“.


 
 
 
Patrick Güldenberg Patrick Güldenberg
(Camille)

Schon während seiner Theaterausbildung in Hannover wirkte Patrick Güldenberg bereits in diversen Kurzfilmproduktionen der deutschen Filmhochschulen mit und hatte mit Leander Haußmanns „Sonnenallee“ 2000 seinen ersten Kinoauftritt. Seitdem ist er regelmäßig für Filmund Fernsehen beschäftigt und war im Kino zuletzt in Martin Gypkens preisgrkrönten „Wir“, sowie in „Mädchen, Mädchen II“ von Peter Gersina zu sehen.



 
Clemens Pichler
 
biographie
 
1977 geboren in Regensburg
Abitur in München
1998 Bühnentechniker am Bayrischen Staatsschauspiel Regiehospitant am Bayrischen Staatsschauspiel und an den Münchner Kammerspielen
2002 HFF München
Dokumentarfilm und Fernsehjournalismus
filmographie

„ANNAOTTOANNA“
Kurzfilm. 9 min. 35 mm. s/w. HFF München 2004
Buch. Regie. Schnitt
 
Premiere: Internationales Film Festival Rotterdam 2004
Festivals: IKF Clermont Ferrand 2004, FFF Karlo Vary 2004,
FF Max OphülsPreis 2004, Golden Horse Filmfestival
Taipeh 2004, IKFF Hamburg 2004
Preise: Bild-Kunst Experimental FilmFörderpreis,
Kunstfilm Bienale Köln 2004,
Next Generation, Programm der deutschen Export-Union,
Cannes 2004
FBW-Prädikat: “wertvoll”
TV: canal+ und 3sat/zdf

 

„SHIT HAPPENS“
Kurzfilm. 24 min. 35 mm. Farbe. Kinoherz gbr 2003
Buch. Regie
 
Premiere: 37. Hof International Film Festival 2003
Festivals: FF Max Ophüls Preis 2004, Landshuter Kurzfilmtage 2004


 
 
buch Lilian Dammann

Nach zahlreichen Tätigkeiten als Produktionsassistentin und Lektorin in der Film- und Fernsehproduktion sowie vor allem im Verleihbereich, fing Lilian Dammann 2002 mit ihrem Studium an der HFF München im Fachbereich „Produktion und Medienwirtschaft“ an. 2004 begann sie ihre Zusammenarbeit mit Clemens Pichler und legte mit „Hüttenzauber“ ihre erste Drehbucharbeit ab. Nach zwei Auslandssemestern im Studiengang „Filmwissenschaften mit Schwerpunkt Drehbuchschreiben“ an der Freien Universität in Brüssel macht Lilian Dammann nun gerade ihr Diplom an der HFF München.

 

produktion Jonas Dornbach

Kinoherz produziert seit 2002 erfolgreich Kurz- und Langfilme, sowie Musik-Videos und Clips. Der Schwerpunkt liegt in der eigenen Stoffentwicklung für anspruchvolle Filme. „Unser Ziel ist es, Filme zu machen, die Gefühle bewegen, Gedanken wecken und leidenschaftlich sind“. Neben Eigenproduktionen kümmert sich Kinoherz um Crossproduktion und Marketingkonzepte, wobei immer die gute und bewegende Idee an erster Stelle steht.


 
 



 
 


 
titel: hüttenzauber
int. title: cosy cottage
laufzeit: ca 70 min
länge: 1995 meter
format: 35mm 1:1.85 farbe 24fpm
ton: dolby sr
land: deutschland
jahr: 2006
logline: Fünf junge und neureiche Bonvivants fahren gemeinsam auf eine abgelegenen Berghütte. Während sie dort tagelang verweilen und ihnen die Zeit zu lang und die Hütte zu klein wird, werden sie von ihren boshaften Macht- und Rollenspielcheneingeholt, die vor lauter Überdruss in kollektive Mordlust umschlagen...
darsteller: Gitte Reppin (Yvonne), Patrick Güldenberg (Camille), Alexandra Schalaudek (Sophie), Lavinia Wilson (Romy), Christoph Luser (Julius), Thorsten Krohn (Bauer)
produktion: kinoherz gbr.
in zusammenarbeit mit: hochschule für fernsehen und film münchen, europäische union, we-do/aktion mensch, Doris Wuppermann stiftung, kjr münchen
produzenten: Jonas Dornbach, Clemens Pichler, Lilian Dammann
regie: Clemens Pichler
buch: Lilian Dammann
kamera: Frank Meyer
schnitt: Wolfgang Weigel
musik: Laurent Simonetti
ausstattung: Oli Portmann, Valentina Freising
maske: Eva Braedt
kostüm: Anja Schütz
casting: Nessi Neslauer
special effects: Robert Parris

 
 

 

Webseite des Regisseurs Clemens Pichler: www.clemenspichler.de
Webseite programmiert von Sebastian Keerl