Fünf junge
und neureiche Bonvivants fahren gemeinsam auf eine abgelegenen Berghütte.
Während sie dort tagelang
verweilen und ihnen die Zeit zu lang und
die Hütte zu klein wird, werden sie von ihren boshaften Macht- und
Rollenspielcheneingeholt, die vor lauter Überdruss in kollektive Mordlust
umschlagen... |
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Es ist Sommer und die alten Schulfreunde
Julius, Camille, Romy und Sophia beschließen endlich mal wieder seit
langem
gemeinsam in den Urlaub zu fahren. Dabei
könnte alles wahrscheinlich so wunderbar einfach laufen, wäre
ihnen nicht
Camilles kleine Cousine Yvonne aufgedrückt
worden, die die familiale Loyalität schnell an ihre Grenzen stoßen
lässt.
HÜTTENZAUBER ist die Geschichte der
mysteriösen, wortlosen Yvonne und einer Gruppe von vier jungen Snobs,
die
im Versuch das Schweigen der Fremden zu
brechen, fast selbst zerbricht.
Von dem Moment an, wo die Gruppe an ihrem
abgelegenen Feriendomizil in den Bergen angekommen ist, scheint heimlich
eine fremde Macht überhand zu nehmen
und die Gruppe mehr und mehr auseinander zu treiben. Die Hütte wird
ihnen nach einer Weile einfach zu klein
und die Zeit zu lang. Chaos breitet sich aus, als sich ausgerechnet ihr
„Anführer“
Julius sich scheinbar in Yvonne verliebt
und damit das gesamte Gefüge ihrer Freundschaft mit einem Schlag zunichte
macht. Alte Verletzungen und Eifersüchteleien
treten immer offener zu Tage, bis schließlich bald keiner mehr weiß,
wem
er überhaupt noch über den Weg
trauen kann.
Als nach und nach klar wird, dass die
anfängliche Außenseiterin alle anderen in Außenseiter
verwandelt, schlägt die
Stimmung plötzlich um. Auf dem Weg
zurück zum alten Selbstbewusstsein ihrer Freundschaft, beschließen
sie mit vereinten
Kräften, das Schicksal der letzten
Tage rückgängig zu machen und den Ursprung allen Übels kurz
und schmerzlos zu beseitigen.
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Christoph Luser
(Julius)
war nach seiner Schauspielausbildung
in Graz bisher vor allem im Theaterbereich tätig. Für seine überzeugenden
Leistungen als Nachwuchsschauspieler erhielt er 2001 den Preis der Theater
Heute. Seit 2002 ist Christoph Luser als festes Mitglied des Ensembles
an den Münchner Kammerspielen beschäftigt. Im Kino war er zuletzt
in Doris Dörries neuem Film „Der Fischer und seine Frau“, sowie wie
in Achim von Borries „Was nützt die Liebe in Gedanken“ zu sehen. |
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Lavinia Wilson
(Romy)
steht schon seit jungen Jahren
als Schauspielerin vor der Kamera und hat bereits in zahlreichen Kino-
und TV-Produktionen mitgewirkt. In der Hauptrolle des gleichnamigen Films
„Julietta“ debütierte sie im Jahr 2000 erstmals im Kino. Seitdem ist
sie derzeit einer der gefragtesten Jungschauspielerinnen Deutschlands und
gewann mit ihrer beeindruckenden Darbietung in „Schussangst“ 2002 den Rising
Movie Talent Award sowie weitere Auszeichnungen auf dem Filmfestival von
San Sébastian. |
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Gitte Reppin
(Yvonne)
hat dieses Jahr ihre Schauspielausbildung
an der Münchner Falckenbergschule
abgeschlossen und ist nun am Berliner Ensemble engagiert. Während
ihres Studiums war sie immer wieder in Inszenierungen der Münchner
Kammerspiele zu sehen und konnte in mehreren Kurzfilmen der HFF München
bereits erste Kameraerfahrungen sammeln. |
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Alexandra Schalaudek
(Sophia)
wurde zunächst vor allem
durch ihre Rolle im ZDF-Dauerbrenner „Verbotene Liebe“ bekannt und schaffte
nach weiteren Fernsehauftritten später ihren Sprung auch auf die Kinoleinwand.
In „Lammbock“ von Christian Zübert bewies sie 2001 das erste Mal Talent
für große Bilder, als nächstes folgte eine Rolle in Robert
Schwenkes Kino-Thriller „Tattoo“. |
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Patrick Güldenberg
(Camille)
Schon während seiner
Theaterausbildung in Hannover wirkte Patrick Güldenberg bereits in
diversen Kurzfilmproduktionen der deutschen Filmhochschulen mit und hatte
mit Leander Haußmanns „Sonnenallee“ 2000 seinen ersten Kinoauftritt.
Seitdem ist er regelmäßig für Filmund Fernsehen beschäftigt
und war im Kino zuletzt in Martin Gypkens preisgrkrönten „Wir“, sowie
in „Mädchen, Mädchen II“ von Peter Gersina zu sehen. |
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Clemens Pichler
biographie
| 1977 |
geboren in Regensburg
Abitur in München |
| 1998 |
Bühnentechniker
am Bayrischen Staatsschauspiel Regiehospitant am Bayrischen Staatsschauspiel
und an den Münchner Kammerspielen |
| 2002 |
HFF München
Dokumentarfilm und Fernsehjournalismus |
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filmographie
„ANNAOTTOANNA“
Kurzfilm. 9 min. 35 mm.
s/w. HFF München 2004
Buch. Regie. Schnitt
| Premiere: |
Internationales Film Festival
Rotterdam 2004 |
| Festivals: |
IKF Clermont Ferrand 2004,
FFF Karlo Vary 2004,
FF Max OphülsPreis
2004, Golden Horse Filmfestival
Taipeh 2004, IKFF Hamburg
2004 |
| Preise: |
Bild-Kunst Experimental
FilmFörderpreis,
Kunstfilm Bienale Köln
2004,
Next Generation, Programm
der deutschen Export-Union,
Cannes 2004
FBW-Prädikat: “wertvoll” |
| TV: |
canal+ und 3sat/zdf |
„SHIT HAPPENS“
Kurzfilm. 24 min. 35 mm.
Farbe. Kinoherz gbr 2003
Buch. Regie
| Premiere: |
37. Hof International Film
Festival 2003 |
| Festivals: |
FF Max Ophüls Preis
2004, Landshuter Kurzfilmtage 2004 |
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| buch |
Lilian Dammann
Nach zahlreichen Tätigkeiten
als Produktionsassistentin und Lektorin in der Film- und Fernsehproduktion
sowie vor allem im Verleihbereich, fing Lilian Dammann 2002 mit ihrem Studium
an der HFF München im Fachbereich „Produktion und Medienwirtschaft“
an. 2004 begann sie ihre Zusammenarbeit mit Clemens Pichler und legte mit
„Hüttenzauber“ ihre erste Drehbucharbeit ab. Nach zwei Auslandssemestern
im Studiengang „Filmwissenschaften mit Schwerpunkt Drehbuchschreiben“ an
der Freien Universität in Brüssel macht Lilian Dammann nun gerade
ihr Diplom an der HFF München.
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| produktion |
Jonas Dornbach
Kinoherz produziert seit
2002 erfolgreich Kurz- und Langfilme, sowie Musik-Videos und Clips. Der
Schwerpunkt liegt in der eigenen Stoffentwicklung für anspruchvolle
Filme. „Unser Ziel ist es, Filme zu machen, die Gefühle bewegen, Gedanken
wecken und leidenschaftlich sind“. Neben Eigenproduktionen kümmert
sich Kinoherz um Crossproduktion und Marketingkonzepte, wobei immer die
gute und bewegende Idee an erster Stelle steht. |
| titel: |
hüttenzauber |
| int. title: |
cosy cottage |
| laufzeit: |
ca 70 min |
| länge: |
1995 meter |
| format: |
35mm 1:1.85 farbe 24fpm |
| ton: |
dolby sr |
| land: |
deutschland |
| jahr: |
2006 |
| logline: |
Fünf junge und neureiche
Bonvivants fahren gemeinsam auf eine abgelegenen Berghütte. Während
sie dort tagelang verweilen und ihnen die Zeit zu lang und die Hütte
zu klein wird, werden sie von ihren boshaften Macht- und Rollenspielcheneingeholt,
die vor lauter Überdruss in kollektive Mordlust umschlagen... |
| darsteller: |
Gitte Reppin (Yvonne), Patrick
Güldenberg (Camille), Alexandra Schalaudek (Sophie), Lavinia Wilson
(Romy), Christoph Luser (Julius), Thorsten Krohn (Bauer) |
| produktion: |
kinoherz gbr. |
| in zusammenarbeit
mit: |
hochschule für fernsehen
und film münchen, europäische union, we-do/aktion mensch, Doris
Wuppermann stiftung, kjr münchen |
| produzenten: |
Jonas Dornbach, Clemens
Pichler, Lilian Dammann |
| regie: |
Clemens Pichler |
| buch: |
Lilian Dammann |
| kamera: |
Frank Meyer |
| schnitt: |
Wolfgang Weigel |
| musik: |
Laurent Simonetti |
| ausstattung: |
Oli Portmann, Valentina
Freising |
| maske: |
Eva Braedt |
| kostüm: |
Anja Schütz |
| casting: |
Nessi Neslauer |
| special effects: |
Robert Parris |
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